I like Polka Dots

IWB-Artikel zu innovativen Produktdarstellungen im E-Commerce

Posted in Fachliches, Presse by arnekittler on April 15, 2010

Für einen Artikel zum Thema „Waren im Netz erlebbar machen“ wurde ich von der Internet World Business interviewed. Ich finde übrigens, dass Amir Kassaei mit seiner zitierten Aussage Recht hat, wenn er den Fokus für AR-Anwendungen im E-Commerce auf mobile Anwendungsszenarien legt. Da läßt sich dann auch das Problem mit der Passform besser handhaben.

Advertisements

PAGE: Amazonisierung des Shop-Designs

Posted in Fachliches, Presse by arnekittler on April 15, 2010

Schon ein paar Monate alt: Mein Artikel über Amazonisierung im E-Commerce aus der PAGE 1.10:
PAGE: Amazonisierung des Shopdesigns

Eine lesenswerte Reaktion auf den Artikel gibt es im Konversionskraft Blog. Ich stimme Manuel Ressel in allen wesentlichen Punkten zu, wünsche mir selbst definitiv auch eher ein Mehr an Emotionalisierung im Shop-Design. ich glaube genau in diesem Spannungsfeld zwischen Standardisierung/Amazonisierung einerseits und Emotionalisierung+Differenzierung andererseits liegt für Shops in den nächsten Jahren eine der Kern-Herausforderungen, wobei der Schwerpunkt je nach Shop-Typ (also bspw. Universalversender vs. Nischen-Anbieter vs. Eigenmarken-Shop) sicherlich anders gelagert ist.

Living in the Future 2010

Posted in Personal by arnekittler on Februar 1, 2010

Living in the Future 2010 - The Book

I love projects like this one! A complete reproduction of a 1972 children’s book on how people will live in 2010. A central element of Geoffrey Hoyle’s vision is the so called „Vision Phone“ which if you consider recent developments such as UStream is not soo far off. And Hoyle was also right about the contemporary revival of the full beard (but luckily wrong in his fashion-related vision):

Living in the Future - 2010

Meanwhile there even is a facebook group dedicated to Geoffrey Hoyle.

Are you aware of other, equally nice future visions referring to today? Please let me know!

Tagged with: , ,

IWB-Artikel zu Internationalem E-Commerce

Posted in Fachliches, Presse by arnekittler on Februar 1, 2010

In der heutigen Ausgabe der Internet World Business erschien ein Gastartikel von mir zum Thema Globalisierung im Webshop.

TEDx Berlin Rückblick

Posted in Fachliches by arnekittler on Dezember 2, 2009

Am 30.11. fand die TEDx Berlin statt, ein unabhängiger Ableger der amerikanischen TED-Konferenz. Während TEDx anderenorts z.T. offenbar eher als eine Art Public Viewing im Billiardkeller durchgeführt wird (und auch das ist unter gewissen Gesichtspunkten im Sinne der TED-Macher), war TEDx Berlin als eines der bisher professionellsten Events angelegt: 400, ausschliesslich geladene Gäste im Hyatt Hotel und allerlei große Namen auf der Bühne und im Publikum. Ich hatte im Vorfeld etwas Sorge, dass meine hohen Erwartungen nicht eingelöst werden würden, fand die Veranstaltung insgesamt aber wirklich sehr gut und habe die Reise nach Berlin definitiv nicht bereut. Die Organisation lief absolut reibungslos und dennoch in entspannter Atmosphäre, die langen Pausen wurden für Netzwerken (aber ohne Visitenkarteneinsatz) genutzt und die gute Vorbereitung der meisten Redner (anscheinend inkl. Präsentationscoaching) wirkte sich auch sehr angenehm auf die Qualität der Beiträge aus. Kompliment an Red Onion für die gute Organisation.

Die Zusammenstellung des Programms als Mix aus relativ wenigen Technologie-Themen und vielen sozial motivierten Themen/Projekten empfand ich als gelungen und sinnvoll. Ich denke, das Potenzial einer solchen Veranstaltung liegt auch eher darin, für unbequemere/sperrige Themen zu sensibilisieren – aufregende Technologie- und Design-Präsentationen guckt man sich im Zweifelsfall dann doch freiwilliger auch in anderem Rahmen wie z.B. per Video an.

Die Videos der Vorträge werden in Kürze sicher online gestellt, hier vorab schonmal meine Eindrücke in kurz:

(more…)

Tagged with: , ,

Eindrücke vom Hamburger World Usability Day 2009

Posted in Fachliches by arnekittler on November 19, 2009

Es ist schön zu sehen, dass sich die Hamburger Veranstaltung zum World Usability Day auch im vierten Jahr zunehmender Beliebtheit erfreut und die zwei Hörsääle der HAW gut gefüllt waren (2006 war einer der Räume nur halbvoll).
Nachdem das Niveau der Vorträge in den letzten Jahren zum Teil unter zu viel Eigenwerbung gelitten hatte war Eigenwerbung in diesem Jahr explizit verboten und das ging soweit ich es beurteilen kann auch auf. Eine gute Idee waren auch die zusätzlichen Workshops zu Beginn der Veranstaltung.

Meine Eindrücke im Einzelnen:
(more…)

Mein erster Mix auf 8tracks

Posted in Music by arnekittler on September 5, 2009

Eindrücke vom Jochen Distelmeyer Konzert

Posted in Music by arnekittler on August 31, 2009

Das gestrige Jochen Distelmeyer Konzert -eines seiner ersten Solokonzerte- war für mich wie wohl für die meisten allein schon deshalb spannend, weil das Konzert vor Veröffentlichung des Albums ‚Heavy‘ stattfand, ich also außer einem Stück auf der Website nicht wusste, was mich erwartet.
Das Konzert war dann eine Mischung aus neuen Solostücken gemischt mit Reinterpretationen von Blumfeld-Stücken aller Phasen bis zurück zu „Viel zu früh und immer wieder; Liebeslieder“ von ‚Ich Maschine‘, gespielt als Quintet mit bis zu drei Gitarren.
Die meisten neuen Stücke sind kompakte Rockstücke mit hohem Noise-Anteil (musste u.a. an die Melvins denken) und sehr prägnanten Hooklines, erstaunlicherweise konnte ich die Texte trotzdem wesentlich schlechter verstehen als bei den wesentlich „volleren“ alten Stücken – aber vielleicht ist das auch eine Wahrnehmungstäuschung und ich verstand die alten Texte einfach deshalb weil ich sie schon kannte.
Beim ersten Hören gefielen mir nur einige der neuen Stücke richtig gut, andere wirkten auf mich auch aufgrund der Art des Vortrags fast schon abweisend und ich bin gespannt wie sie auf Platte klingen. Insgesamt wurde das Konzert mit zunehmender Lockerheit der Band gegen Ende deutlich besser und es mag auch an dieser anfänglichen Steifheit/Angespanntheit gelegen haben, dass die vor allem am Anfang gespielten neuen Stücke irgendwie abgeschottet wirkten. – ertappe mich während ich das schreibe gerade dabei, daß ich hier möglicherweise auch dem in vielen Blumfeld-Rezensionen zu beobachtenden Überhöhungs-Effekt aufsitze und die Gründe für mein Mißfallen primär bei mir suche, statt auch die Möglichkeit zuzulassen, daß einige Stücke vielleicht einfach nicht mein Ding sind und ich auf harmonisch vielschichtiger angelegte Stücke gehofft hatte.

Nach dem Konzert fiel mir auf, daß ich eigentlich nur in der Anfangsphase von Blumfeld einen wirklich persönlichen Bezug zu den Texten hatte (u.a. „sind zwei zuviel um frei zu sein; oder brauch ich dich um ich zu sein?“ von Ich-Maschine – eine Frage, die mich damals stark umtrieb und die ich jetzt schon lange für mich mit „letzterem“ beantwortet habe). Danach mochte ich die Texte zwar aufgrund ihrer sprachlichen Fertigkeit, hörte Blumfeld wenn ich es mir recht überlege aber vor allem der Musik wegen so gerne. Thematisch hatten die Stücke dagegen nicht viel mit mir zu tun. Das scheint sich jetzt teilweise wieder zu ändern: Jochen Distelmeyer ist offenbar auch seit ein paar Jahren Vater ist und es gibt u.a. in dem Stück „Murmel“ väterliche Perspektiven, zu denen ich einen stärkeren persönlichen Bezug habe und die mich auch textlich berühren.

Interessanterweise lief vor und nach dem Konzert Tortoise ( ich glaube ‚Millions now living will never die‘) – und damit die prägendste Band des anderen Genres, das meine musikalische Entwicklung in den 90ern beeinflußt hat.

Sind wir wirklich Business Punks?

Posted in Uncategorized by arnekittler on August 14, 2009

Gruner + Jahr launcht im Oktober ein neues Heft für die „Generation Xing“, die erfolgreich im Berufsleben sein will, aber auch irgendwie den Hedonismus nicht ganz zu kurz kommen lassen möchte.

Business Punk

Bemerkenswert finde ich die Ableitung „Punk = Spass/Hedonismus“ – oder bin ich da jetzt ähnlich verklärt romantisch wie die Typen, die heute noch mit knallroten Iros und Sicherheitsnadel in der Nase rumlaufen?

Ansonsten bin ich als potenzieller Teil der stereotypischen Zielgruppe (wie auch schon bei dem letzten G+J Launch „Nido“ für die urbane junge familie) skeptisch gespannt, was da auf uns zukommt…
Die Themenbeispiele „Never mind the crisis – wie erfolgreiche Business Punks Geschäfte machen“, „Die Karriere ist wie ein Fußballspiel. Manchmal sind taktische Fouls unerlässlich“ und „Mythos der sexy Sekretärin“ wirken auf mich erstmal ähnlich reisserisch wie ein Men’s Health Cover und haben mit dem journalistischen Anspruch, den ich bei G+J vermute erwarte erstmal nicht SO viel zu tun.

Bei diesen neuen „spitzen“ Heftformaten beschleicht mich immer das Gefühl, dass die G+J Redakteure vor allem Hefte für sich selbst schreiben wollen, es sich aber noch nicht so recht eingestehen…

„this is not a challenge, it is an opportunity“

Posted in Fachliches by arnekittler on Mai 29, 2009

Gutes Video!